Codierung mit einem Chromebook

Chromebooks sind fantastisch. Es handelt sich um relativ einfache und kostengünstige Geräte, auf denen Chrome OS ausgeführt wird, ein von Google entwickeltes Linux-basiertes Betriebssystem.

Sie eignen sich zwar perfekt für Benutzer, die nur einen Webbrowser benötigen, um grundlegende Aufgaben auszuführen. Wenn Sie jedoch nur mit einem Chromebook in die Entwicklung einsteigen, fragen Sie sich möglicherweise, ob es besser ist, in einen PC zu investieren.

Mit all den Cloud-basierten Technologien und den neuesten Updates für Chrome OS haben Sie jedoch viele Optionen. Wir werden hier einige der beliebtesten durchgehen.

Cloud-basierte Lösungen

Wenn Sie völlig neu in der Webentwicklung sind, gibt es natürlich freeCodeCamp.org. Der gesamte Lehrplan kann vollständig im Browser und mithilfe von Tools wie CodePen, CodeSandbox, Glitch und Repl.it für komplexere Projekte ausgefüllt werden.

Selbst erfahrene Entwickler nutzen eine oder mehrere der oben aufgeführten Websites zum schnellen Prototyping und zum einfachen Teilen ihrer Projekte mit anderen, alles kostenlos. Obwohl sie möglicherweise langsamer sind als eine native Entwicklungsumgebung, ist die Tatsache, dass Sie von jedem mit dem Internet verbundenen Gerät auf sie zugreifen können und dass alles auf ihren Servern gespeichert ist, ein großes Plus.

Linux für Chromebooks

Ab Chrome OS v.69 können Sie Linux für Chromebooks aktivieren und eine Beta-Version der Linux-Shell auf ausgewählten Chromebooks installieren. Obwohl die Liste der unterstützten Geräte kurz ist, wird erwartet, dass die meisten, wenn nicht alle zukünftigen Chromebooks diese Funktion unterstützen.

Grundsätzlich wird in Chrome OS eine Version von Debian in einer virtuellen Maschine ausgeführt. Da Ubuntu, ein beliebtes Linux-Distributions- / Betriebssystem, auf Debian basiert, sollten Sie in der Lage sein, alles auf Ihrem Chromebook zu installieren, wie Sie es auf einem Debian / Ubuntu-Computer tun würden.

Wenn Sie beispielsweise Firefox installieren möchten, müssen Sie nur das Terminal öffnen und eingeben sudo apt install firefox.

Es gibt jedoch einige Nachteile. Derzeit befindet sich diese Funktion in der Beta-Phase und die Hardwarebeschleunigung wird in Nicht-Chrome OS-Anwendungen immer noch nicht unterstützt.

Dinge wie Firefox oder VSCode laufen langsamer als auf anderen Computern, auf denen eine Linux-Distribution wie Ubuntu nativ ausgeführt wird. Dies bedeutet auch, dass die Videodecodierung ebenfalls etwas langsamer ist und die Wiedergabe darunter leiden kann. Auch Geräte wie Mikrofone und Webcams werden noch nicht unterstützt.

Auf dieser Seite finden Sie weitere Informationen darüber, was noch nicht unterstützt wird.